Anwendungsperspektive: Nutzung der kontaktlosen Rotationsauslösung für energietechnische Systeme

Die experimentell beobachtete kontaktlose Rotationsauslösung eröffnet die Möglichkeit, das Prinzip auf technische Systeme zu übertragen, die eine externe Grundrotation bereits bereitstellen. Dabei ist entscheidend, dass der Antrieb des Drehtellers zwar für die Rotationsauslösung notwendig ist, nicht jedoch für die anschließende Rotation der B‑Magnete um ihre Dipolachse. Die feldlogische Kopplung zwischen C‑ und B‑Magneten bewirkt, dass die horizontale Eigenrotation der B‑Magnete ohne zusätzliche Energiezufuhr stabil erhalten bleibt, solange der Drehteller in Bewegung ist. Damit fungiert der Drehteller als externe, langsam rotierende Grundbewegung, während die B‑Magnete eine davon abgeleitete, kontaktlose und reibungsarme Sekundärrotation ausbilden.

Da der Drehteller prinzipiell beliebige Abmessungen besitzen kann, lässt sich das Prinzip auf großflächige, langsam rotierende Plattformen übertragen — beispielsweise unter bereits bestehenden Windkraftanlagen. In solchen Konfigurationen könnte die durch Wind erzeugte Grundrotation genutzt werden, um über die feldlogische Kopplung eine Vielzahl kontaktlos rotierender Elemente anzutreiben, die sich generatorisch ähnlich wie beim Fahrraddynamo auswerten lassen.

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