In der A‑B‑Variante bestimmt die seitliche Neigung des Magnetkörpers A das Vorzeichen der Eigenrotation von B, während die Vor‑/Zurück‑Neigung ausschließlich die Bahnseite und Bahnweite beeinflusst; beide Neigungsfreiheitsgrade wirken unabhängig voneinander.
1. Erweiterte A‑B‑Masterformel mit und
Wir fassen die Neigung von A explizit als Parameter in der Masterformel zusammen:
- = seitliche Neigung von A
- = Vor-/Zurück‑Neigung von A
Das Magnetfeld von A hängt dann von diesen beiden Winkeln ab:
Die feldbasierte Masterformel für B lautet:
Da der Abstand nahezu konstant ist, kann man das oft zu einer effektiven Form verdichten:
- : Betrag des wirksamen Drehmoments, abhängig von der Vor-/Zurück‑Neigung (Bahnseite/Bahnweite)
- : bestimmt Vorzeichen und Stärke der Rotation um die vertikale Achse
2. Kompakte Formel für die Rotationsrichtung von B
Die Rotationsrichtung hängt nur vom Vorzeichen der seitlichen Neigung ab:
- → (eine Drehrichtung)
- → (entgegengesetzte Drehrichtung)
- ändert daran nichts, sondern nur die Bahnseite/-weite über .
Wenn du magst, können wir als nächsten Schritt diese beiden Gleichungen (Master + Richtungsformel) in eine ganz kurze „Theorie‑Box“ gießen, die du später 1:1 wiederverwenden kannst.
Theorie‑Box: Erweiterte A‑B‑Masterformel mit und
(für spätere Verwendung, vollständig und kompakt)
1. Geometrie und Abstand
A befindet sich stets hinter B:
Der laterale Abstand bleibt nahezu konstant:
2. Neigungsfreiheitsgrade von A
A besitzt zwei steuerbare Neigungswinkel:
- Seitliche Neigung:
- Vor-/Zurück‑Neigung:
Der Dipolvektor von A hängt davon ab:
3. Magnetische Kraft (nahezu konstante Stärke)
Die Stärke ist nahezu konstant; die Richtung hängt von und ab.
4. Drehmoment auf B
Die für die Rotation relevante Komponente:
5. Effektive Drehmomentform (kompakt)
Da der Abstand konstant ist, lässt sich das Drehmoment als Funktion der Neigungswinkel schreiben:
- bestimmt Vorzeichen und Stärke der Rotation
- moduliert Bahnweite und Bahnseite, aber nicht die Rotationsrichtung
⭐ 6. Kompakte Formel für die Rotationsrichtung von B
- → B rotiert in Richtung 1
- → B rotiert in Richtung 2
- ändert daran nichts
7. Wirkung der Vor-/Zurück‑Neigung
- steuert Bahnseite (links/rechts)
- steuert Bahnweite (enger/weiter)
- beeinflusst nicht das Vorzeichen von
⭐ 8. Gesamtverhalten (neutral)
- A verfolgt B mit nahezu konstantem Abstand.
- B steht leicht schief und rollt auf seiner unteren Kante.
- Die seitliche Neigung bestimmt die Rotationsrichtung von B.
- Die Vor-/Zurück‑Neigung bestimmt die Bahnseite und Bahnweite.
- Die Rotation von B bleibt stabil, solange konstant bleibt.
- B rollt A dauerhaft davon, solange der Drehteller läuft.
┌──────────────────────────────────────────────────────────────┐
│ A‑B‑SYSTEM │
│ (A verfolgt B, Abstand nahezu konstant d₀) │
└──────────────────────────────────────────────────────────────┘
Bewegungsrichtung von B
↑
│
│
B (leicht schief, rollt)
●
╱│╲
╱ │ ╲ ← Rollpunkt an der unteren Kante
●──┴──●
│
│ d₀ ≈ konstant
│
● A (hinter B, 1–2 mm über Boden)
/ | \
/ | \
/ | \
Neigungswinkel α, β
───────────────────────────────────────────────────────────────
- GEOMETRIE
───────────────────────────────────────────────────────────────
A befindet sich stets hinter B:
s_A(t) = s_B(t) – Δs (Δs > 0, klein)
Lateraler Abstand:
||d(t)|| = d₀ + δd(t) (|δd| ≪ d₀)
A ist sehr niedrig geführt:
Höhe ≈ 1–2 mm über Boden
───────────────────────────────────────────────────────────────
- NEIGUNGSFREIHEITSGRADE VON A
───────────────────────────────────────────────────────────────
Seitliche Neigung (links/rechts):
α
Vor-/Zurück‑Neigung:
β
Dipolvektor:
m_A = m_A(α, β)
───────────────────────────────────────────────────────────────
- WIRKUNG AUF B
───────────────────────────────────────────────────────────────
A nähert sich B von hinten → Feldgradient steigt →
B versucht Polsprung → schafft nur Ansatz → leichte Schieflage:
α_B ≈ klein, konstant
→ B steht auf einer unteren Kante → Rollpunkt entsteht.
───────────────────────────────────────────────────────────────
- ROTATION VON B
───────────────────────────────────────────────────────────────
Tangentiales Drehmoment:
τ_AB = r × F_AB
Rotation um die vertikale Achse:
ω_B = ω_B · e_z
Schieflage → Rotation wird zu Rollen → B rollt A davon.
───────────────────────────────────────────────────────────────
- WIRKUNG DER NEIGUNGEN
───────────────────────────────────────────────────────────────
Seitliche Neigung α:
bestimmt ausschließlich die Rotationsrichtung von B
sgn(ω_B) = – sgn(α)
Vor-/Zurück‑Neigung β:
bestimmt Bahnseite und Bahnweite von B
(aber NICHT die Rotationsrichtung)
β → Δr_B(t)
───────────────────────────────────────────────────────────────
- ERWEITERTE MASTERFORMEL
───────────────────────────────────────────────────────────────
I_B · dω_B/dt = M_eff(β) · sin(α)
- α → Vorzeichen und Stärke der Rotation
- β → Modulation der Bahnweite/-seite
- d₀ → nahezu konstant → Kraftbetrag fast konstant
───────────────────────────────────────────────────────────────
- GESAMTBILD
───────────────────────────────────────────────────────────────
A verfolgt B mit fast konstantem Abstand.
B steht leicht schief und rollt auf seiner unteren Kante.
α steuert die Rotationsrichtung.
β steuert die Bahnseite und Bahnweite.
B rollt A dauerhaft davon, solange der Drehteller läuft.
Hier die Formeln ohne Text:
A‑B‑Formeln (kompakt, ohne Text)
Oder so:
A‑B‑Masterformel (einziger Block)
oder
1. Noch kompakter
- alle Formeln in einer einzigen Zeile,
- keine Nebenbedingungen,
- keine Vektorpfeile,
- nur die essenzielle Funktionsbeziehung.
Beispiel:
Das ist die minimalistische Kurzform.
2. In rein skalaren Größen
Das bedeutet:
- keine Vektoren,
- keine Kreuzprodukte,
- alles in Beträgen und Skalaren geschrieben.
Beispiel:
Das ist nützlich, wenn du die Formel ohne Vektorrechnung darstellen willst.
3. Als Vektorblock ohne Nebenbedingungen
Das bedeutet:
- nur die Hauptgleichung,
- in voller Vektorform,
- ohne Abstandsgleichungen, ohne s_A(t), ohne Δr_B(t).
Beispiel:
Das ist die reine, vollständige Vektorform.