Dokumentationsgrafik über die klassische Konstruktion der Quadratur des Kreises

Schnittpunkt S

Der Punkt S legt die Quadraturseite a3 fest, die das flächengleiche Quadrat zum Ausgangskreis definiert.

Die Konstruktion ist eckpunktinvariant: Jeder der vier Eckpunkte von Quadrat1 führt über denselben Halbierungsmechanismus zu einem analog bestimmten Punkt S, sodass die Quadraturseite a3 unabhängig vom gewählten Eckpunkt eindeutig bestimmt ist.

Lemma S

Lemma S — In der Überlagerung aus Quadrat1, gedrehtem Quadrat 2 und den beiden konzentrischen Kreisen entsteht der Punkt S als Halbierungspunkt der Strecke D–S3.

Damit ist S geometrisch eindeutig bestimmt und legt die Quadraturseite a3 fest.

Korollar S

Korollar S — Aus Lemma S₄ folgt unmittelbar, dass die Konstruktion nicht an den Eckpunkt D gebunden ist.

Wird statt D einer der anderen drei Eckpunkte von Quadrat1 gewählt, so entsteht durch Halbierung der jeweils entsprechenden Strecke zum zugehörigen Schnittpunkt S ein analoger Punkt S.

Damit ist die Quadraturseite a3 unabhängig vom gewählten Eckpunkt bestimmt.

Notation zu S1:

P\* = Schnittpunkt der 45°‑Diagonale (rechts unten → links oben) mit der oberen Seite von Quadrat 1.